Wachsen und Hoffen – Semesterrückblick der Göttinger Aktivitas

Ob der Winter wohl noch einmal Einzug hält? Zur Zeit dieses Rückblicks unserer Trutzburger Aktivitas auf das vergangene Wintersemester verheißen die Tage mit ihren vielen Sonnenstunden und dem immer vernehmlicheren Gesang von Rotkehlchen und Singdrosseln jedenfalls schon einen Hauch von Frühling. Auch die im Herbst gepflanzten Krokusse schieben sich beinahe hörbar an die Oberfläche.

„Wachsen und Hoffen“ – mit diesen Begriffen könnte man das Wintersemester 2024/25 bilanzieren. Zunächst einmal ist hervorzuheben, dass das Gildenheim durch mehrere Baueinsätze noch wohnlicher geworden ist. Erfreulich auch: Das umfangreiche Semesterprogramm unter dem Motto „Göttingen“ konnte, mit Ausnahme kleinerer Änderungen, wie geplant durchgeführt werden.

Besonders schön war die Adventszeit mit eigenem Tannenbaum, geschmücktem Gildenheim und einem spontan geplanten kleinen Julklapp. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die Herbstfahrt zur Burg Greifenstein im Oktober, der Besuch des Johanniskirchturms und der Vortrag unseres Gildenbruders Ketscha über „Jugendbewegtes Singen“.

In diesem Sinne sehen wir dem Frühling entgegen und danken herzlich allen Gildengeschwistern, die uns im letzten Wintersemester begleitet und unterstützt haben!

 

 

Jenatag der DHG Trutzburg Jena zu Göttingen im Oktober 2024

Für ihren sogenannten Göttingentag, der regelmäßig am Tag der Deutschen Einheit stattfindet, hatte die Trutzburg Jena zu Göttingen 2024 wieder einmal nach Jena eingeladen, zumal unsere namensgebende Vorgängergilde Trutzburg Jena dort vor 101 Jahren gegründet wurde. Überraschend hoch war mit 27 die Zahl der Teilnehmer, und ohne kurzfristige krankheitsbedingte Absagen wären es noch zwei mehr gewesen. Die allermeisten fanden sich bereits am 2. Oktober in unserer Hauptunterkunft, dem traditionsreichen Gasthof „Schwarzer Bär“ ein, in dem unter anderem bereits Martin Luther, Johann Wolfgang von Goethe und Otto von Bismarck eingekehrt waren.

Als erster Programmpunkt war der Besuch des sogenannten Napoleonsteins auf dem Windknollen, einer Anhöhe auf dem Jena überragenden Landgrafenberg, vorgesehen. Dort legten die Gründungsburschen am 15. Mai 1923 erstmals ihr grün-gold-blaues Band an und riefen die Gilde Trutzburg Jena ins Leben. Das Unterfangen wäre beinahe gescheitert, da es so zu schütten anfing, dass eine Wanderung zum Napoleonstein nicht möglich erschien und Autos und ein Alternativprogramm organisiert werden mussten. Am Ende öffnete der kontaktierte Betreuer des „Museums 1806“ in Jena-Cospeda auf dem Landgrafenberg für unseren ursprünglich nicht vorgesehenen Besuch etwas länger.

Im kleinen „Museum 1806“, das vom Institut zur militärgeschichtlichen Forschung Jena 2006 e. V. betrieben wird und in dem mit Übersichten zu den Schlachtverläufen und zahlreichen Waffen, Uniformen und anderen historischen Ausrüstungsgegenständen die Doppelschlacht von Jena und Auerstedt am 14.Oktober 1806 dokumentiert wird, versorgte uns Frank kenntnisreich mit Hintergrundinformationen. Als wir das Museum verließen, hatte es überraschenderweise zu regnen aufgehört, und eine größere Gruppe von uns wagte doch noch den Weg zum Napoleonstein; angesichts des aufgeweichten Bodens und der Pfützen eine rutschige Angelegenheit.

An Ort und Stelle gab unser Historiker Ulrich an diesem Gründungsort einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Trutzburg Jena. Die zunächst etwas verwunderliche Tatsache, dass sich eine bereits damals patriotisch gesinnte Gilde ausgerechnet am Ort einer der schwersten Niederlagen der Preußen und Sachsen gegen die Franzosen unter Napoleon I. gründete, ist wohl damit zu erklären, dass die jungen, teilweise weltkriegserfahrenen Gildenschafter nach dem verlorenen 1. Weltkrieg und dem Diktatfrieden von Versailles ähnlich wie viele Deutsche nach 1806 wieder auf bessere Zeiten hofften. Auf dem Windknollen steht übrigens nicht mehr der ursprüngliche Stein. Der jetzige ist erst 1992 vom Verein Academica & Studentica Jenensia e. V. neu errichtet worden. Den Abend verbrachten wir bei gutem Essen, Getränken und Gesprächen im Hotel.

Am Donnerstagvormittag nahm uns ein Privatdozent am „Hanfried“, dem Denkmal des Gründervaters der Jenenser Universität, in Empfang. Er geleitete uns zum Collegium Jenense, Gründungsstätte und Zentralort der Friedrich-Schiller-Universität Jena und machte uns dort mit der alten Unigeschichte vertraut: Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen gründete 1547/1548 eine neue „Hohe Schule“, nachdem er im Schmalkaldischen Krieg mit der Kurwürde und großen Teilen seines Herrschaftsgebietes auch die Residenz- und Universitätsstadt Wittenberg verloren hatte. 1557 erhielt sie von Kaiser Ferdinand I. das Universitätsprivileg und wurde 1558 offiziell eingeweiht.

Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts erlebte die Alma Mater Jenensis ihre erste Blütezeit. Die Grundlagen dafür schuf Johann Wolfgang von Goethe als Weimarer Minister. Herausragende Literaten und Philosophen lehrten und studierten hier: Hegel, Fichte, Schelling, Schiller, die Gebrüder Schlegel, Novalis, Hölderlin und Brentano, um nur die wichtigsten Namen zu nennen. Jena war auch Gründungsort der gesamtdeutschen Burschenschaft am 12. Juni 1815 im Gasthaus „Grüne Tanne“, am Ende der „Befreiungskriege“ gegen Napoleon. Die Versammelten gelobten, für die „Freiheit und Selbständigkeit des Vaterlands“ einzustehen.

Von 1870 bis 1940 erlebten Jena und seine Universität eine zweite Blütezeit. Sie ist mit den Namen des Physik-Professors Ernst Abbe, des Universitätsmechanikers Carl Zeiß und des Glaschemikers Otto Schott verbunden. Der von ihnen ausgelöste technische Fortschritt sowie das visionäre Unternehmenskonzept der Zeiss-Stiftung – die Belegschaft wurde am Gewinn beteiligt – zog hochqualifizierte Arbeiter aus ganz Deutschland an. Die Einwohnerzahl stieg zwischen 1870 und 1914 um 150 Prozent an. Die außerordentlichen Gewinne flossen größtenteils in den Bau kultureller Einrichtungen der Stadt Jena.

Vom Collegium Jenense mit dem Kollegienhof und einer kleinen universitätsgeschichtlichen Ausstellung wechselten wir zum 1920 fertiggestellten Pädagogischen Institut und zur Zeitgeschichte der Universität. Dr. Gerber referierte zu den „Wendepunkten“ der Unigeschichte im 20. Jahrhundert: dem Übergang von der Monarchie zur Weimarer Republik 1918 bis 1920, von der Republik in den nationalsozialistischen Staat, der in Thüringen mit einer nationalsozialistischen Landesregierung bereits 1932 einsetzte, dem allmählichen Umbau in eine sozialistische Universität nach 1945 und schließlich der Friedlichen Revolution von 1989/90, die 1992 in eine Abwicklung und Wiedergründung mündete. Der Dozent nahm jeweils die Professorenschaft und die Studentenschaft in den Blick. Er verwies unter anderem auf die Beharrungskräfte gegen eine weltanschauliche Vereinnahmung in größeren Teilen der Professorenschaft sowohl nach 1932/33 als auch nach 1945 und illustrierte dies unter anderem an Universitätsjubiläen.

Zu Mittag speisten wir anschließend gemeinsam in der Pizzeria „L’Osteria“ direkt am neuen Wahrzeichen Jenas, dem sogenannten JenTower. Einige, die noch nicht abreisen mussten, schlossen sich danach einer eineinhalbstündigen Stadtführung an, die wiederum am Hanfried begann. Mit dem Denkmal verbindet sich ein Brauch für frisch promovierte Jenenser: Sie sind gehalten, einen Kranz über die Spitze des Schwertes des Hochschulgründers zu werfen; vergleichbar der Göttinger Sitte, dem Gänseliesel auf dem Marktbrunnen den Erfolg mit einem Kuss zu danken. Der Stadtführer setzte nach dem geballten Programm zur Universitätsgeschichte andere Schwerpunkte. Auf sehr unterhaltsame Art und Weise erläuterte er uns die Bedeutung der Kirchen und hervorzuhebenden alten Gebäude, von denen auch in Jena viele im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden.

Besonders in Erinnerung blieb die Geschichte des 1972 eingeweihten, bereits erwähnten JenTowers. Zwischen 1991 und 2004 renoviert, neu verkleidet und um zwei Geschosse und eine Turmspitze aufgestockt, ist er derzeit mit 159,60 m Höhe das höchste Bürogebäude Ostdeutschlands. Ursprünglich sollte das Gebäude als Forschungszentrum des Carl-Zeiss-Kombinates dienen, bis sich herausstellte, dass die höhenbedingten Schwankungen des Gebäudes sensible Forschungen nicht zuließen. Für den Turm wurden halbe Straßenzüge weggerissen, der dadurch entstandene große freie Platz wird derzeit überwiegend als Parkplatz genutzt. Hier soll nach einer entsprechenden Bevölkerungsumfrage in Zukunft mehr Wohnraum in weiteren modernen Gebäuden entstehen, sofern ausreichend finanzstarke Investoren gefunden werden.

Wer nicht noch ein, zwei Tage länger in Jena blieb, reiste nach der Stadtführung ab. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen lassen sich so zusammenfassen, dass es trotz etwas widrigen Wetters zwei sehr informative Jubiläumstage waren, in denen auch der persönliche freundschaftliche Kontakt nicht zu kurz kam – und dass wir Trutzburger in gewissen Zeitabständen gerne wieder an den Ursprungsort unserer Gilde zurückkehren möchten.

Semesterprogramm WS 2024/25 der DG Trutzburg Jena zu Göttingen

Kontakt und Anmeldung zu den Veranstaltungen: Sprecher@trutzburg-jena.de

Oktober
02.-03.10. Jena-Tag
07.10. Semestereröffnung und Aktivenabend
10.10. Eckart-Abend
19.10. Regionalkreistreffen Nord im Freilichtmuseum am Kiekeberg
24.10. Gildenabend mit Vortrag „Medienwirkung“
25.-27.10. Pinten-Bauwochenende auf dem Gildenheim

November
07.11. Gildenabend mit Vortrag und Stadtführung „Diez Brandi im Göttinger Stadtbild“
08.-10.11. Herbstfahrt zur Burg Greifenstein
10.11. Fest zu Ehren 265. Geburtstag von Friedrich Schiller
22.11. Besuch der Saline Luisenhall

Dezember
01.12. Adventtreffen der Göttinger Gilde
07.12. Besuch von Paulinerkirche und Johanniskirchturm mit anschließendem Aktivenabend
12.12. Gildenabend mit Vortrag „Lesen“
22.12. Traditioneller Julklapp

Januar
01.-05.01. Winterbauhütte Ludwigstein
07.01. Gildenabend mit Vortrag „Erneuerbare Energien“
10.01. Gildenabend mit Vortrag „Jugendbewegtes Singen“
10.-12.01. Bauwochenende auf dem Gildenheim
18.01. Wanderung durch den Göttinger Stadtwald zum Hasenknüll mit anschließendem Aktivenabend

Februar

14.02. Wanderung durch das Gartetal zur Bürgergrotte

März
15.03 Aktivenabend mit Semesterabschluss

„Wach und angespannt leben“ Neustart der Göttinger Junggilde

Unter diese Worte stellte die Junggilde der DHG Trutzburg Jena zu Göttingen ihr Programm für das Sommersemester 2024, das mit Gildenabenden zu Knut Hamsun, dem Ausbau der erneuerbaren Energien, Eckart-Abenden, der Teilnahme am Regionaltreffen Nord und einer Fahrt zur Burg Ludwigstein ein reiches Programm bot. Damit begann mit diesem Sommersemester eine neue Aktivitas im Göttinger Gildenheim mit dem studentischen Gildenleben…

„Pulverfass Naher Osten“ Gildentag der DHG Trutzburg-Jena zu Göttingen im April 2024

Der diesjährige Göttinger Gildentag im April stand unter dem Rahmenthema des „Pulverfasses Naher Osten“. In Vorträgen, Arbeitsgruppen und Erlebnisberichten wurde sich den aktuellen und vergangenen Ereignissen im Nahen Osten genähert und diese aus vielen Perspektiven betrachtet und diskutiert. Den Rahmen bildeten wie immer Singerunden, der Festabend und die akademische Feierstunde.

Semesterprogramm Sommersemester 2024 der DHG Trutzburg Jena zu Göttingen

Sommersemester 2024

April
06.-07.04. Bauwochenende auf dem Gildenheim und Aktivenabend
10.04. Vortrag „Knut Hamsun – Leben, Werk und Wirkung“
13.04. Regionalkreistreffen Nord in Fischerhude
15.04. Semestereröffnung und Aktivenabend
22.04. Eckart-Abend
26.-28.04. Göttinger Gildentag

Mai
10.05. Eckart-Abend
10.-12.05. Frühlingsfahrt
17.05. Gildenabend mit Vortrag „Agri-PV der Landwirt als Energiewirt“

Juni
03.06. Konzertbesuch und Aktivenabend
22.06. Gildenabend mit Vortrag „Der Mythos vom mediatisierten Zentrum“

Juli
07.07. Semesterabschluss

Gildentag der Trutzburg-Jena zu Göttingen

Am Wochenende des 21.-23. April traf sich die Göttinger Gilde in Himmighausen zu ihrem jährlichen Gildentag, auf dem in diesem Jahr das hundertjährige Bestehen der Trutzburg Jena gefeiert wurde. Neben Vorträgen zur Geschichte unserer Gemeinschaft, fröhlichem Gesang bis tief in die Nacht und dem Wiedersehen von Jung und Alt erforderte eine Wanderung im Eggegebirge. Den Festvortrag am Sonntag hielt Birgit Kelle, die zu Bedrohungen der freiheitlichen Staats- und Gesellschaftsordnung sprach.

Der Göttingentag im Oktober 2022

Wenn der Himmel hängt voller Wolken und der Regen fällt…  Das kam mir auf dem Weg nach Harzhorn in den Sinn. Grau in Grau und kein Licht am Horizont. Das betraf aber nur das Wetter und nicht unsere Stimmung.

Voller Erwartung auf die Informationen über die „Schlacht“ zwischen Germanen und Römern trafen wir beim Ausstellungsgebäude ein. Dort empfing uns einer der 30 Harzhornführer. Zur Einführung seines Vortrages ließ er uns anhand einer Replik, die acht Jahre vor Beginn der Ausgrabungen gefunden wurde, über Zweck und Sinn des Gegenstandes Vermutungen anstellen. Es handelte sich um den Schuh eines Pferdes, der nur bei den Römern benutzt wurde. Durch weitere Repliken erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die unterschiedlichsten Ausrüstungen und Militärtechniken der beiden Gegner. Es war eine logistische Meisterleistung, den aus mehreren tausend Mann bestehenden Zug zu versorgen. Dafür raubten die Römer den Germanen nicht nur das Vieh, sondern auch Nahrungsmittel. Außerdem nahmen sie eine große Zahl der Germanen gefangen, die im Römischen Reich versklavt werden sollten. Diese Handlungen führten bei den Germanen zu dem Plan, das römische Heer zu überfallen. Die topographische Lage des Harzhorns eignete sich strategisch besonders gut dafür.

Nach dem einstündigen Vortrag im Ausstellungsraum – der Regen hatte zum Glück aufgehört – ging es nach draußen. Während des Rundganges auf dem gut befestigtem Infopfad durchs Gelände. konnten wir verschiedene  farbige Fähnchen wahrnehmen, die die Fundorte markierten. An einigen Stationen standen Infotafeln, die Bezug darauf nahmen. Durch diese sachkundige Einführung haben wir einen guten Einblick in der Geschichte dieser Region erhalten und vieles Neues erfahren können.

Anschließend fuhren wir nach Göttingen in die Gaststätte „Alte Remise“ zum Mittag essen. Danach ging es ins Gildenheim. Beim gemütlichen Kaffeetrinken konnten viele interessante Gespräche fortgeführt  werden. Auch das Singen sollte nicht zu kurz kommen. Es war zwar kein Gitarrenspieler anwesend, aber bei 17 sangesfreudigen Gildnern ging es auch à capella.

Es hat sich mal wieder gelohnt sich „aufzuraffen“. Es war ein rundum gelungener und harmonischer Tag.

Göttingentag der DHG Trutzburg Jena zu Göttingen

Bericht über den Göttingen-Tag der DHG Trutzburg-Jena zu Göttingen am 03. Oktober 2019

Zuverlässig wie immer „flatterte“ die Einladung zum Göttingen-Tag von Gert ins Haus. Treffen sollte um 10.00 Uhr vor der Kunstsammlung der Georg-August Universität Göttingen sein, die im alten Auditorium untergebracht ist.

Der Kurator Herr Krüger berichtete während seiner sehr kompetenten Führung über die Entstehung und Entwicklung der Kunstsammlung. Außerdem erläuterte er auf humorvolle Art die Besonderheiten ausgewählter Werke einiger Maler und deren Eigenarten.

Nach der Führung und dem anschließendem Mittagessen fuhren wir ins Gildenheim in die Karl-Marx-Straße zum gemeinsamen Singen und Diskutieren.

Während des Kaffeetrinkens stellte sich jeder Teilnehmer kurz vor. Schwerpunkt sollte der persönliche Bezug zur Gilde sein.

Auf Anregung eines Gidenbruders wollten wir uns mit dem Thema „Integration von Migranten“ beschäftigen. Nach einer lebhaften Diskussion konnte ein gemeinsamer Konsens gefunden werden, bei dem u.a. auf die Grundsatzerklärung der Gildenschaft Bezug genommen wurde.

Zum Schluss begrüßten die Anwesenden ausdrücklich die gute Organisation und Leitung sowohl des Gildentages als auch des Göttingen-Tages durch Gert und Rolf.

Der Tag klang mit dem Lied aus: „Wieder einmal ausgeflogen wieder einmal heimgekehrt, findet man die alten Freunde und die Herzen unversehrt.“ Ich denke, dass wir Gildner viele Freunde und Gleichgesinnte in dem Bund gefunden haben.

Mechthild

Gildenseminar „Meine Daten im Netz“ bei der DHG Trutzburg-Jena zu Göttingen

Unter fachkundiger Leitung von Living & Thorn fand Mitte Oktober im Göttinger Gildenheim das erste gildenschaftliche „Krypto-Seminar“ statt. Neben aufschlussreichen und spannenden inhaltlichen Vorträgen standen praktische Übungen zur Datennutzung im Netz auf dem Programm…vielen Dank an alle Teilnehmer und die engagierten Organisatoren!

Gildentag der DHG Trutzburg Jena zu Göttingen

Wieder einmal traf sich die Göttinger Gilde zu ihrem 59. Gildentag vom 27.04.-29.04.2018 im schönen Schloss Martinfeld im noch schöneren frühlingshaften Eichsfeld.

Thematisch war dieser Gildentag der deutschen Bildungspolitik gewidmet. Zur Einstimmung dienten Referate zur bildungspolitischen Praxis aus unseren eigenen Reihen, die ihren Erfahrungen aus Politik, Schule und Universität schilderten. Auf diese Weise waren wir gut eingestimmt auf den Festvortrag des bundesweit sehr bekannten bayerischen Bildungspolitikers Josef W. Kraus, der im Rahmen der akademischen Feierstunde über „Bildung in Deutschland – Dogmen und Realität, Irrwege und Auswege“ sprach.

Wie bei allen Göttinger Gildentagen blieb auch an diesem Wochenende viel Raum für Singen, Wandern, Sport und Gespräche, sodass alle Teilnehmer dankbar und erfüllt die Gemeinschaft erleben konnten. Eine Neuerung des samstäglichen Festabends war die lyrische Wanderung , bei der unsere Lieder und Gedichte in der Nacht erklangen.

Ansicht

Göttinger Gildentag 2017

Zu Gast im schönen Thüringer Mühlhausen, in der noch schöneren Herberge AntoniQ…einmal mehr verging das gildenschaftliche Wochenende wie im Fluge…Gesang, Lachen, Tanz, Harfenklänge, Wiedersehensfreude zwischen Alt und Jung, lange Gespräche zwischen alten Bekannten und neuen Gesichtern…

Im Mittelpunkt natürlich die akademischen Vorträge und Diskussionen zur Reformation, Luthers „ungeliebten Brüdern“, der Besuch des Stadtarchivs. Der akademische Höhepunkt des Wochenendes: der Festvortrag des Beauftragten der Thüringer Landesregierung zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums, Dr. Thomas Seidel, über „den bleibenden Wert lutherischer Unterscheidungskunst“.

Ein rundum gelungenes Wochenende in großer Runde – bis zum nächsten Mal, liebe Freunde!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Rückblick auf das Sommersemester 2016 der Gilde „Trutzburg Jena zu Göttingen“

12.04. Semestereröffnung
18.04. Theaterbesuch: „Aus dem Leben eines Taugenichts“
22.-24.04. Bundestag der Deutschen Gildenschaft
03.05. Public Viewing: „Imeneo“ in der Lockhalle
11.05. Aktivenabend mit Vortrag „Good vibrations – mathematisch-physikalische Grundlagen der Musik“
24.05. Aktivenabend mit Vortrag „Verhaltensökonomik der Popmusik“
31.05. Grillen im Weserbergland
03.-05.06. Göttinger Gildentag
07.06. Aktivenabend mit Vortrag „Die Harfe – Instrument des Jahres 2016“
14.06 Singen aus dem Zupf
21.06. Aktivenabend mit Vortrag „‚Ein garstig Lied. Ein politisch Lied.'“
28.06. Aktivenabend mit Vortrag „Eine kleine Einführung in die chinesische Musik“
12.07. Dichterabend auf dem Lande
19.07. Semesterabschluss