„Wach und angespannt leben“ Neustart der Göttinger Junggilde

Unter diese Worte stellte die Junggilde der DHG Trutzburg Jena zu Göttingen ihr Programm für das Sommersemester 2024, das mit Gildenabenden zu Knut Hamsun, dem Ausbau der erneuerbaren Energien, Eckart-Abenden, der Teilnahme am Regionaltreffen Nord und einer Fahrt zur Burg Ludwigstein ein reiches Programm bot. Damit begann mit diesem Sommersemester eine neue Aktivitas im Göttinger Gildenheim mit dem studentischen Gildenleben…

„Pulverfass Naher Osten“ Gildentag der DHG Trutzburg-Jena zu Göttingen im April 2024

Der diesjährige Göttinger Gildentag im April stand unter dem Rahmenthema des „Pulverfasses Naher Osten“. In Vorträgen, Arbeitsgruppen und Erlebnisberichten wurde sich den aktuellen und vergangenen Ereignissen im Nahen Osten genähert und diese aus vielen Perspektiven betrachtet und diskutiert. Den Rahmen bildeten wie immer Singerunden, der Festabend und die akademische Feierstunde.

Fröhlich und nachdenklich zugleich: Der 35. Bundestag der Deutschen Gildenschaft

Knapp 90 Bundesgeschwister und Freunde der Deutschen Gildenschaft versammelten sich vom 16. bis 18. Juni 2023 zum 35. Bundestag der Deutschen Gildenschaft. Darunter 25 Kinder, Aktive aus Darmstadt und Göttingen, und Bundesgeschwister aller Generationen darüber hinaus sorgten dafür, dass es wieder ein quirliger, abwechslungsreicher und fröhlicher Bundestag wurde – aber auch ein nachdenklicher. Denn auf der Tagesordnung standen die großen Krisen unserer Zeit, die prekäre sicherheitspolitische Lage und die seit Jahren anhaltende Migrationskrise. Traditionell versammelte sich der Bund am Freitagabend am Bundesfeuer, um seiner Verstorbenen zu gedenken, sich auf die Themen des Bundestages einzustimmen und vor allem miteinander zu singen. Die Morgenfeier am Samstag früh galt der Erinnerung an ein auf den Tag 70 Jahre zurückliegendes Ereignis: den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR. In Vorträgen und Diskussionsrunden am Samstag und Sonntag wurden die Ukraine-Krise und die Migrationspolitik thematisiert und im Bund kontrovers diskutiert. Neben Bundesversammlung und einer Stadtführung war der Festabend mit Gesang und Tanz ein Höhepunkt des Bundestages, der nach den nachdenklichen und kontroversen Themen die Fröhlichkeit zurückbrachte.

Raus aus dem Alltag, rein in die Gemeinschaft!

Für ein vielfältiges Programm trafen sich Gildenschafter beim Regionalkreistreffen am 5.-7. Mai in Ansbach. Das Wochenende begann mit einer kleinen, aber rauen Singerunde bis in die Nacht. Am Samstag folgte eine Stadtführung durch das spätmitteralterliche Rothenburg ob der Tauber mit Mittagessen auf der schönen Colmburg. Am Abend wurde gemeinsam gegrillt und gesungen: fränkisches Brot, fränkische Grillwürste und fränkischer Wein rundeten das Programm ab. Am Sonntag folgte ein Vortrag des zur Herausbildung des Germanischen und ihre vielfältigen Beeinflussungen. Nach dem Schlusskreis und dem festen Vorsatz eines Wiedersehens im nächsten Jahr ging es für alle Teilnehmer zurück in die heimatlichen Gefilde.

Gildentag der Trutzburg-Jena zu Göttingen

Am Wochenende des 21.-23. April traf sich die Göttinger Gilde in Himmighausen zu ihrem jährlichen Gildentag, auf dem in diesem Jahr das hundertjährige Bestehen der Trutzburg Jena gefeiert wurde. Neben Vorträgen zur Geschichte unserer Gemeinschaft, fröhlichem Gesang bis tief in die Nacht und dem Wiedersehen von Jung und Alt erforderte eine Wanderung im Eggegebirge. Den Festvortrag am Sonntag hielt Birgit Kelle, die zu Bedrohungen der freiheitlichen Staats- und Gesellschaftsordnung sprach.

Treffen des Regionalkreises Nord im Lüneburg

Am 19. November 2022 trafen sich die Mitglieder des gildenschaftlichen Regionalkreises Nord in Lüneburg. Bei diesem mittlerweile siebten Treffen des Regionalkreises wurde das Ostpreußische Landesmuseums besucht, wobei Museumsmaskottchen Otter Ingo bei den kleinen Teilnehmern für Freude sorgte. Anschließend widmeten sich die Teilnehmer in Rundgängen auch der bewegten Geschichte Lüneburgs. Das Treffen klang bei Kaffee, Kuchen und reichlich Gesang fröhlich aus.

Das nächste Treffen des Regionalkreises findet im April 2023 in der Lüneburger Heide statt.

Der Göttingentag im Oktober 2022

Wenn der Himmel hängt voller Wolken und der Regen fällt…  Das kam mir auf dem Weg nach Harzhorn in den Sinn. Grau in Grau und kein Licht am Horizont. Das betraf aber nur das Wetter und nicht unsere Stimmung.

Voller Erwartung auf die Informationen über die „Schlacht“ zwischen Germanen und Römern trafen wir beim Ausstellungsgebäude ein. Dort empfing uns einer der 30 Harzhornführer. Zur Einführung seines Vortrages ließ er uns anhand einer Replik, die acht Jahre vor Beginn der Ausgrabungen gefunden wurde, über Zweck und Sinn des Gegenstandes Vermutungen anstellen. Es handelte sich um den Schuh eines Pferdes, der nur bei den Römern benutzt wurde. Durch weitere Repliken erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die unterschiedlichsten Ausrüstungen und Militärtechniken der beiden Gegner. Es war eine logistische Meisterleistung, den aus mehreren tausend Mann bestehenden Zug zu versorgen. Dafür raubten die Römer den Germanen nicht nur das Vieh, sondern auch Nahrungsmittel. Außerdem nahmen sie eine große Zahl der Germanen gefangen, die im Römischen Reich versklavt werden sollten. Diese Handlungen führten bei den Germanen zu dem Plan, das römische Heer zu überfallen. Die topographische Lage des Harzhorns eignete sich strategisch besonders gut dafür.

Nach dem einstündigen Vortrag im Ausstellungsraum – der Regen hatte zum Glück aufgehört – ging es nach draußen. Während des Rundganges auf dem gut befestigtem Infopfad durchs Gelände. konnten wir verschiedene  farbige Fähnchen wahrnehmen, die die Fundorte markierten. An einigen Stationen standen Infotafeln, die Bezug darauf nahmen. Durch diese sachkundige Einführung haben wir einen guten Einblick in der Geschichte dieser Region erhalten und vieles Neues erfahren können.

Anschließend fuhren wir nach Göttingen in die Gaststätte „Alte Remise“ zum Mittag essen. Danach ging es ins Gildenheim. Beim gemütlichen Kaffeetrinken konnten viele interessante Gespräche fortgeführt  werden. Auch das Singen sollte nicht zu kurz kommen. Es war zwar kein Gitarrenspieler anwesend, aber bei 17 sangesfreudigen Gildnern ging es auch à capella.

Es hat sich mal wieder gelohnt sich „aufzuraffen“. Es war ein rundum gelungener und harmonischer Tag.

Göttingentag der DHG Trutzburg Jena zu Göttingen

Bericht über den Göttingen-Tag der DHG Trutzburg-Jena zu Göttingen am 03. Oktober 2019

Zuverlässig wie immer „flatterte“ die Einladung zum Göttingen-Tag von Gert ins Haus. Treffen sollte um 10.00 Uhr vor der Kunstsammlung der Georg-August Universität Göttingen sein, die im alten Auditorium untergebracht ist.

Der Kurator Herr Krüger berichtete während seiner sehr kompetenten Führung über die Entstehung und Entwicklung der Kunstsammlung. Außerdem erläuterte er auf humorvolle Art die Besonderheiten ausgewählter Werke einiger Maler und deren Eigenarten.

Nach der Führung und dem anschließendem Mittagessen fuhren wir ins Gildenheim in die Karl-Marx-Straße zum gemeinsamen Singen und Diskutieren.

Während des Kaffeetrinkens stellte sich jeder Teilnehmer kurz vor. Schwerpunkt sollte der persönliche Bezug zur Gilde sein.

Auf Anregung eines Gidenbruders wollten wir uns mit dem Thema „Integration von Migranten“ beschäftigen. Nach einer lebhaften Diskussion konnte ein gemeinsamer Konsens gefunden werden, bei dem u.a. auf die Grundsatzerklärung der Gildenschaft Bezug genommen wurde.

Zum Schluss begrüßten die Anwesenden ausdrücklich die gute Organisation und Leitung sowohl des Gildentages als auch des Göttingen-Tages durch Gert und Rolf.

Der Tag klang mit dem Lied aus: „Wieder einmal ausgeflogen wieder einmal heimgekehrt, findet man die alten Freunde und die Herzen unversehrt.“ Ich denke, dass wir Gildner viele Freunde und Gleichgesinnte in dem Bund gefunden haben.

Mechthild